| Brahms
gewann neue "Fans" Musiker aus Ettlingen überzeugten im Brettener Bürgersaal |
Der Ettlinger Kammerchor unter Leitung von Ralf Keser tauchte den Brettener Bürgersaal dieser Tage in ein variantenreiches romantisches Licht: Johannes Brahms war angesagt, der Altmeister der Klavierkompositionen. Begleitet wurde der Chor vierhändig von Meistern ihres Faches. Eriko Takezawa, im japanischen Hiroshima geboren und Dozentin an der Karlsruher Musikhochschule, sowie Christoph Sischka, Lehrstuhlinhaber für Klaviermethodik an der Musikhochschule Freiburg, beide vielfache internationale Preisträger von Klavierwettbewerben, gaben den mehr als zwei Dutzend Sängerinnen einen meisterlichen Rahmen, dem diese gerecht wurden. Die Liebeslieder (op.52) und Neue Liebeslieder (op.65) standen auf dem Programm. Dazwischen erklangen Brahms Ungarische Tänze und ein F-Dur-Divertissement des Johann Wenzel Kalliwoda, der zeitweise in Karlsruhe lebte und Johannes Brahms persönlich nahe stand. Die im Walzertakt geschriebenen, heiteren und neckischen Stücke interpretierte Ralf Keser in einer ansprechend folkloristischen Weise. Die Ungarischen Tänze mit ihrem zigeunerischen Spieltrieb passten sich geradezu ideal in das Programm des Abends. Chor und Solisten trugen dazu bei, dass Johannes Brahms für seine Kompositionen neue Fans und der Ettlinger Kammerchor neue Freunde gewonnen haben. Mit großem Beifall wurde deshalb aufgenommen, das die Sänger und Solisten aus dem Albtal im nächsten Jahr wiederkommen. |
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[Brettener Nachrichten 04.11.2002/BNN] |
| Letzte Änderung: ab, 31.03.2007 |